Mitarbeitende eines Unternehmens erkennen eine Chance, einen neuen Service einzuführen. Sie bewerten den Wettbewerb und die Tragfähigkeit dieser Chance und fassen die Ergebnisse in einem 20-seitigen Bericht zusammen, um die Zustimmung des CEO einzuholen. Um diese Chance zu nutzen, ist eine schnelle Entscheidung erforderlich. Ein CEO mit einem vollen Terminkalender hat jedoch kaum Zeit, den gesamten Bericht zu lesen. Dann entscheidet eine einzige Seite darüber, ob das Dokument gelesen wird – oder sogar über die endgültige Entscheidung.
Diese Seite ist eine Executive Summary. Die meisten Zusammenfassungen wiederholen entweder das gesamte Dokument oder liefern eine allgemeine Beschreibung, die den Lesenden nicht die Informationen gibt, die sie zum Handeln benötigen. In beiden Fällen scheitert eine solche Zusammenfassung, denn sie muss ein Instrument zur Entscheidungsunterstützung sein und nicht nur eine Kurzfassung eines Dokuments.
Im folgenden Leitfaden erläutern wir, was eine starke Executive Summary ist (und was nicht), und betrachten ihre Struktur, Länge und ihr Format, damit Sie lernen, wie Sie eine wirkungsvolle Executive Summary schreiben.
Was ist eine Executive Summary?
Eine Executive Summary ist ein eigenständiger Text, der ein vollständiges Dokument kurz zusammenfasst:
- Businessplan
- Vorstandsbericht
- Finanzierungsantrag
- Angebot usw.
Der Zweck einer Executive Summary besteht darin, wesentliche Erkenntnisse und Empfehlungen in einem kurzen Dokument zu bündeln. Führungskräfte auf oberster Ebene können allein auf Grundlage der Zusammenfassung Entscheidungen treffen, ohne das vollständige Dokument zu öffnen. Daher muss sie das Problem klar benennen und die Entscheidungsfindung vereinfachen.
Dieses Dokument wird manchmal mit zwei ähnlichen Formaten verwechselt:
- Abstract – Ein Text, der eine wissenschaftliche Arbeit zusammenfasst. Dieses Dokument richtet sich nicht an Zielgruppen, die Entscheidungen treffen müssen, und empfiehlt keine Maßnahmen.
- Einleitung – Ein einleitendes Kapitel eines größeren Dokuments, das Einblicke darin gibt, was die Lesenden im weiteren Verlauf finden werden, aber davon ausgeht, dass sie weiterlesen. Anders als eine Management-Zusammenfassung ersetzt es kein vollständiges Dokument.
| Management-Zusammenfassung | Abstract | |
| Zielgruppe | Entscheidungsträger: FührungskräfteInvestorenVorstandsmitgliederFreigabeverantwortliche | Wissenschaftliche Zielgruppen: StudierendeForschendeFachleute aus der PraxisGutachter und Herausgeber von FachzeitschriftenKonferenzveranstalter |
| Zweck | Hilft Leserinnen und Lesern, die wichtigsten Probleme, Erkenntnisse und Empfehlungen eines vollständigen Dokuments zu verstehen, ohne es öffnen zu müssen, und unterstützt die Entscheidungsfindung. | Hilft Leserinnen und Lesern, die Relevanz einer Studie einzuschätzen, um zu entscheiden, ob sie diese lesen sollten oder nicht. |
| Gibt Handlungsempfehlungen | Ja | Nein |
Damit eine Management-Zusammenfassung handlungsrelevant ist, muss sie vier Fragen beantworten:
- Was ist das Problem?
- Was ist die optimale Lösung?
- Welche Ergebnisse soll die Lösung voraussichtlich bringen?
- Welche konkreten Maßnahmen müssen als Nächstes ergriffen werden, um es umzusetzen?
Wenn diese Fragen ausdrücklich beantwortet werden, können Entscheidungsträger die angestrebte Maßnahme ergreifen, ohne den vollständigen Bericht zu prüfen.
Beispiel:
Der CEO eines Unternehmens erhält einen 70-seitigen Bericht zur Marktexpansion mit einer umfassenden Zusammenfassung, die Folgendes abdeckt:
- Ressourcenbedarf
- Risiken
- Prognostizierter Umsatz
- Nächste Schritte für die Expansion
Der CEO erhält genügend Informationen, um eine strategische Entscheidung zu treffen. Sie genehmigen einen Pilotstart in drei neuen Regionen und stellen 600.000 $ aus dem Budget für dieses Projekt bereit.
Was sollte eine Executive Summary enthalten?
Eine Zusammenfassung, auf deren Grundlage Entscheidungsträger handeln können, sollte einen klaren Zweck haben – eine Handlung oder Entscheidung, zu der Sie die Lesenden bewegen möchten. Betrachtet man das vorherige Beispiel, besteht das Ziel der Zusammenfassung eines Berichts zur Marktexpansion darin, die Expansion zu rechtfertigen und den Entscheidungsträger dazu zu bewegen, sie zu genehmigen und die erforderlichen Mittel oder Ressourcen bereitzustellen.
Um Ihre Zusammenfassung auf ihren Zweck auszurichten, sollten Sie sich von einer einzigen Frage leiten lassen:
Was muss der Entscheidungsträger wissen, um die angestrebte Entscheidung treffen zu können?
Diese Frage ist ein entscheidungsorientierter Filter, der Ihnen hilft, zu bestimmen, welche Informationen aus dem Dokument aufgenommen und welche weggelassen werden sollten.
Ein Format für eine Executive Summary, das die Entscheidungsfindung unterstützt, umfasst diese fünf Bestandteile:
- Problem/Kontext: Eine kurze Erklärung, warum das vollständige Dokument erstellt wurde, und die seine Bedeutung verdeutlicht. In der Regel beschreibt diese Erklärung eine Herausforderung, eine Situation oder eine Chance.
- Arbeitsumfang: Eine Erläuterung dessen, was in einem vollständigen Bericht analysiert oder untersucht wurde, um den Lesenden einen Eindruck von der Glaubwürdigkeit und den Grenzen der Ergebnisse zu vermitteln.
- Wichtigste Erkenntnisse/Ergebnisse: Der Hauptabschnitt, der die angestrebte Entscheidung mit konkreten Daten, Zahlen und Schlussfolgerungen aus dem vollständigen Dokument untermauert.
- Empfohlene Vorgehensweise: Eine Erläuterung der bevorzugten Vorgehensweise, die durch die Ergebnisse gestützt wird.
- Nächste Schritte oder konkrete Bitte: Konkrete Schritte, die zur Umsetzung der bevorzugten Vorgehensweise erforderlich sind, z. B. Genehmigungen, Ressourcenzuweisung usw. Dieser Teil sollte Entscheidungsträgern klar vor Augen führen, was sie nach dem Lesen tun sollen.
Jeder dieser Bestandteile liefert entscheidende Daten. Wenn eines davon fehlt, bleiben beim Leser Fragen offen und Maßnahmen werden aufgeschoben.
Zum Beispiel:
Ein starker Ergebnisabschnitt ohne empfohlene Richtung oder nächste Schritte. Eine solche Zusammenfassung sagt dem Entscheidungsträger nicht, was als Nächstes zu tun ist.
So schreiben Sie Schritt für Schritt eine Executive Summary
Eine Executive Summary wird zuletzt erstellt, wenn das vollständige Dokument fertig ist, und an den Anfang gestellt.
Sehen wir uns nun an, wie Sie Schritt für Schritt eine Executive Summary schreiben.
Schreiben Sie zuerst das Dokument, dann die Zusammenfassung
Eine Executive Summary hat die größte Wirkung, wenn sie zuletzt geschrieben wird. Ziel dieses Textteils ist es, die wichtigsten Daten aus dem vollständigen Dokument hervorzuheben. Wenn Sie ihn also schreiben, bevor das Dokument fertig ist, können Sie nicht objektiv beurteilen, welche Informationen aufgenommen und welche weggelassen werden sollten.
Außerdem könnten noch einige Daten fehlen. In einem Businessplan liegen Ihnen zum Beispiel Wachstumsprognosen oder Finanzierungsanforderungen möglicherweise erst vor, wenn der Plan abgeschlossen ist. In einem Bericht können die wichtigsten Erkenntnisse erst später auftauchen, nach der Datenanalyse und Interpretation.
Schreiben Sie Ihre Zusammenfassung immer erst, wenn das Dokument fertig ist.
Beginnen Sie mit dem wichtigsten Punkt
Eine der Best Practices für das Schreiben einer Executive Summary ist die Verwendung einer Struktur der umgekehrten Pyramide – ein journalistisches Mittel, bei dem die wichtigsten und interessantesten Informationen vor allem anderen präsentiert werden. Dieser Ansatz bietet Entscheidungsträgern den größten Mehrwert. Sie erfahren zuerst die wichtigste Erkenntnis, Empfehlung oder Schlussfolgerung und finden anschließend weitere Details.
Schwache Einstiege liefern dagegen oft zu viel Kontext oder eine zu ausführliche Erklärung der Methodik. Dadurch werden die Informationen verzögert, die sie tatsächlich benötigen, um eine Entscheidung zu treffen.
Das können Sie bei verschiedenen Dokumenttypen als wichtigsten Punkt betrachten:
- Businessplan → Investitionsmöglichkeit oder Wachstumsprognose.
- Angebot → Die empfohlene Lösung.
- Bericht → Die wichtigste Erkenntnis oder Schlussfolgerung.
Streichen Sie alles, was den Lesenden nicht bei der Entscheidung hilft
Ein häufiges Problem, das die Wirksamkeit einer Zusammenfassung beeinträchtigt, ist die Diskrepanz zwischen dem, was Verfassende für wichtig halten, und dem, was Entscheidungsträger tatsächlich benötigen, um zu handeln. Wenn diese Lücke besteht, enthält eine Zusammenfassung oft zu viele unnötige Details, die die Entscheidung erschweren, statt Orientierung zu geben.
Um dies zu vermeiden, überarbeiten Sie den finalen Entwurf und streichen Sie alles, was keinen direkten Mehrwert bietet. Nutzen Sie dafür den „Eine-Entscheidung“-Test:
- Bestimmen Sie die angestrebte Handlung/Entscheidung.
- Prüfen Sie jeden Bestandteil einer Zusammenfassung anhand dieses Ziels. Fragen Sie sich: „Vereinfacht diese Information die Entscheidung?“ Falls nicht, entfernen Sie sie.
Beachten Sie, dass dieser Test je nach Dokumenttyp unterschiedlich funktioniert. Ein interner Bericht muss beispielsweise die zentralen Erkenntnisse und ihre Auswirkungen vermitteln, damit die Führungskraft handeln kann. Alles, was dieses Verständnis nicht stärkt, sollte ausgeschlossen werden. In einem Angebot sollten Sie sich auf Details konzentrieren, die das Vertrauen des Kunden in die von Ihnen angebotene Lösung stärken.
Format, Länge und Übergabe des Dokuments
Bevor Sie Ihre Zusammenfassung an den Ziel-Entscheidungsträger übergeben, sollten Sie sie überarbeiten, damit sie gut aussieht und sich gut liest. Im Folgenden finden Sie praktische Tipps zum Format und zur Länge einer Executive Summary sowie zur Vorbereitung der Übergabe.
Format
Für ein professionelles Erscheinungsbild und maximale Wirkung sollten Sie diese Formatierungsregeln beachten:
- Platzieren Sie die Zusammenfassung am Anfang Ihres Dokuments. In der Regel steht sie nach dem Titelblatt und vor dem Inhaltsverzeichnis. So müssen vielbeschäftigte Entscheidungsträger nicht das gesamte Dokument durchsuchen, um eine Zusammenfassung zu finden.
- Folgen Sie einer logischen Struktur mit prägnanten und fokussierten Absätzen. Eine gute Faustregel ist, für jeden Bestandteil einer Zusammenfassung 1–2 Absätze einzuplanen:
- Problem/Kontext
- Umfang
- Wichtigste Ergebnisse
- Empfohlene Richtung
- Nächste Schritte
- Wenn Sie Zitate, Finanzkennzahlen oder externe Datenquellen verwenden, fügen Sie Fußnoten ein, um Platz zu sparen. Versehen Sie externe Daten mit Zahlen (z. B. 58 %1), die ihrer Reihenfolge in der Zusammenfassung entsprechen, und geben Sie die zugehörigen Anmerkungen unten auf der Seite an.
- Verwenden Sie visuelle Orientierungshilfen, damit die Leserinnen und Leser leicht folgen und die Kernaussagen Ihrer Zusammenfassung erfassen können. Hier sind einige Beispiele für Orientierungshilfen, die Sie verwenden können:
- Fettdruck, um wichtige Punkte hervorzuheben
- Unterschiedliche Schriftgrößen, um eine visuelle Hierarchie zu schaffen
- Aufzählungspunkte und Listen, um den Text leichter überfliegbar zu machen
- Leerraum, um visuelle Überladung zu vermeiden und die Leserinnen und Leser nicht zu überfordern
- Datenvisualisierung (z. B. Grafiken, Diagramme usw.), um wichtige Daten darzustellen
Länge
Die Länge der Zusammenfassung steht im Verhältnis zum vollständigen Dokument. Die goldene Regel lautet, 10 % des zusammengefassten Dokuments nicht zu überschreiten. Hier sind einige Beispiele auf Grundlage unterschiedlicher Dokumentlängen:
- 5-seitiger Kurzbericht: Bis zu einer halben Seite
- 12-seitiger Bericht: Bis zu 1,2 Seiten
- 50-seitiger Geschäftsplan: Bis zu 5 Seiten
Bereitstellung
Konvertieren Sie die finale Zusammenfassung in das gewählte Format, um sie einfach bereitzustellen und zugänglich zu machen. PDF ist eine gängige Wahl, weil es auf jedem Gerät angezeigt werden kann und Layout sowie Formatierung erhalten bleiben. Dieses Format ist außerdem kompakt, was die Dateifreigabe per E-Mail oder über andere Plattformen vereinfacht. Außerdem unterstützt es Passwortschutz, um unbefugte Bearbeitungen einzuschränken.
Wenn Sie das endgültige Dokument aus mehreren Dateien zusammenstellen müssen, etwa weil einzelne Abschnitte von verschiedenen Autoren beigesteuert wurden, lässt sich auch das PDF-Format einfach bearbeiten. Sie können mit einem Online-Editor mehrere Dateien zu einer PDF-Datei zusammenführen, ohne Software installieren zu müssen. Im selben Editor können Sie in der Regel auch weitere Änderungen vornehmen, zum Beispiel die Reihenfolge der Seiten ändern, Signaturen hinzufügen usw.
Executive Summary nach Dokumenttyp
Die Struktur einer Executive Summary bleibt in der Regel unabhängig vom Dokumenttyp gleich. Allerdings können sich der Kontext und die Komponenten mit dem größten Gewicht je nachdem ändern, für wen Sie schreiben und welche Entscheidung Sie anstreben:
| Dokumenttyp | Zielgruppe | Fokusverschiebung |
| Businessplan | InvestorenKreditgeber | Die Executive Summary eines Businessplans muss verdeutlichen, welche Unterstützung angefragt wird, und begründen, warum es sich lohnt, in ein bestimmtes Vorhaben zu investieren. Der Schwerpunkt liegt auf zentralen Schlussfolgerungen, die Wachstumspotenzial oder Ergebnisse vermitteln, sowie auf der empfohlenen Ausrichtung, die eine Investition begründet. |
| Projektvorschlag | KundenStakeholder | Die Zusammenfassung eines Projektvorschlags soll einen Kunden oder Stakeholder dazu bewegen, die vorgeschlagenen Arbeiten zu genehmigen. Problem/Kontext, Umfang und empfohlene Ausrichtung haben das größte Gewicht, weil diese Komponenten eine reale Herausforderung und die Lösung vermitteln, mit der sie bewältigt werden kann. |
| Bericht oder Forschungsdokument | FührungskräfteVorstandsmitgliederFührungskräfte | Die Zusammenfassung eines Berichts oder Forschungsdokuments vermittelt in der Regel das bestehende Problem oder die Chance, um das Top-Management zum Handeln zu bewegen. Der Fokus verlagert sich auf die Abschnitte zu den wichtigsten Erkenntnissen/Ergebnissen und zur empfohlenen Vorgehensweise, weil sie den Kontext für das Handeln liefern und die nächsten Schritte erläutern. |
Fazit
Die Qualität einer Executive Summary wirkt sich direkt darauf aus, ob die angestrebte Entscheidung getroffen wird. Sie zeigt außerdem, wie gut Sie wichtige Informationen unter Einschränkungen klar kommunizieren können. Wenn Sie also lernen, wie man eine Executive Summary schreibt, erwerben Sie mehr als nur Kenntnisse in Dokumentstruktur und Formatierung. Sie erwerben umfassendere Kommunikationsfähigkeiten.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Eine starke Executive Summary ist keine gekürzte Version eines vollständigen Dokuments. Sie ist ein entscheidungsunterstützendes Dokument, das den Leserinnen und Lesern alle Informationen liefert, die sie zum Handeln benötigen.
- Dieses Dokument sollte zuletzt verfasst werden, wenn der vollständige Bericht fertig ist.
- Eine Executive Summary sollte am Anfang eines Dokuments stehen und mit dem wichtigsten Punkt beginnen.
- Die ideale Länge einer Zusammenfassung beträgt eine Seite bei Dokumenten von 10–12 Seiten bzw. mehr bei größeren Berichten. Sie sollte jedoch nie mehr als 10 % des Gesamtumfangs des Dokuments ausmachen.
- Wenn einzelne Bestandteile der Zusammenfassung von verschiedenen Mitwirkenden erstellt wurden, ist es am besten, sie vor dem Versand an Stakeholder in einer einzigen PDF-Datei zusammenzuführen.
FAQ
Wie lang sollte eine Executive Summary sein?
Die optimale Länge beträgt bis zu 10 % des vollständigen Dokuments. So können Sie die Länge für verschiedene Dokumentumfänge einschätzen:
- 5-seitiger Kurzbericht: Bis zu einer halben Seite
- 12-seitiger Bericht: Bis zu einer Seite
- 50-seitiger Geschäftsplan: Bis zu fünf Seiten
Worin liegt der Unterschied zwischen einer Executive Summary und einem Abstract?
Beim Vergleich von Executive Summary und Abstract sollten Sie drei wesentliche Unterschiede berücksichtigen:
- Zielgruppe: Eine Executive Summary richtet sich an Entscheidungsträger der obersten Ebene, etwa Führungskräfte, Investoren, Vorstandsmitglieder usw. Ein Abstract richtet sich an ein akademisches Publikum, etwa Studierende, Forschende usw.
- Zweck: Eine Executive Summary sollte Führungskräften dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen, auch wenn sie nicht das vollständige Dokument lesen. Ein Abstract sollte Forschenden helfen zu beurteilen, ob die vollständige Studie für sie relevant und lesenswert ist.
- Empfehlungen: Eine Executive Summary enthält immer empfohlene nächste Schritte oder eine allgemeine Vorgehensweise. Ein Abstract enthält keine Empfehlungen.
Brauchen Sie für jedes Dokument eine Executive Summary?
Nein. Eine Executive Summary ist hilfreich bei umfangreichen Dokumenten, die mehr als 5–10 Seiten umfassen und deren Lektüre viel Zeit in Anspruch nimmt. Zum Beispiel wird sie für umfangreiche Businesspläne oder Marktberichte benötigt. Für kurze Ankündigungen, E-Mails oder Tagesordnungen für Besprechungen ist sie hingegen nicht erforderlich.
Wie beginnen Sie eine Executive Summary?
Beginnen Sie mit dem wichtigsten Punkt. Nennen Sie anschließend unterstützende Details. Diese Struktur der umgekehrten Pyramide hilft Lesenden, schneller eine Entscheidung zu treffen. So beginnen Sie eine Executive Summary je nach Dokumenttyp:
- Businessplan → Investitionsmöglichkeit oder Wachstumsprognose.
- Projektvorschlag → Die empfohlene Lösung.
- Bericht → Die wichtigste Erkenntnis oder Schlussfolgerung.
Kann ich in eine Executive Summary visuelle Elemente einfügen?
Ja. Eine Executive Summary kann visuelle Elemente enthalten. Gängige Arten sind Diagramme, Grafiken und Tabellen. Sie sollten sie jedoch nur verwenden, wenn sie Informationen besser vermitteln als Text.
Fragen Sie sich, ob das Entfernen visueller Elemente aus einer Zusammenfassung die Entscheidung erschweren würde. Falls ja, behalten Sie sie bei. Falls nicht, entfernen Sie sie.
