Eine eigene Internetseite – in der digitalen Welt ist sie ein wichtiges Aushängeschild. Sowohl für alteingesessene Unternehmen als auch für Startups. Doch wann in der Gründungsphase ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den eigenen Online-Auftritt zu launchen?
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine eigene Website ist für Startups zwar von Beginn an wichtig. Der Launch sollte jedoch erst erfolgen, wenn Produkte, Dienstleistungen und Marktwerte abgeklärt und digital umsetzbar sind.
- Eine erfolgreiche Internetseite lebt von einem stimmigen Corporate Design. Bevor dieses steht, sollte es auch keinen Launch geben.
- Empfehlenswert ist es, wenn das Webhosting zu den Dimensionen des Webauftritts passt. Zudem ist es wichtig, es zukünftig flexibel anpassen zu können.
Wann sollten Gründer über ihren Webauftritt nachdenken?
Wer sich gerade in der Gründungsphase des eigenen Unternehmens befindet, hat viel zu bedenken. Die Geschäftsidee muss ausgearbeitet, eine Zielgruppe definiert und die Finanzierung geklärt werden. Natürlich kann der Aufbau einer firmeneigenen Internetseite dabei schnell ins Hintertreffen geraten.
Allerdings ist gerade eine Website die Grundlage für einen langfristigen Vermarktungserfolg. Für Startups kann es daher sinnvoll sein, bereits frühzeitig eine Agentur für Webentwicklung in der Schweiz oder anderswo zurate zu ziehen.
Kurz gesagt: Da der Verweis auf eine eigene Internetseite insbesondere für die Vermarktung neu gegründeter Unternehmen essenziell ist, sollte deren Aufbau noch in der Gründungsphase erfolgen. Spätestens dann, wenn ein Startup ins E-Commerce einsteigen möchte, muss ein eigener digitaler Auftritt stehen.
Worauf sollten Startups bei ihrer eigenen Website achten?
Online-Shopping ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet. So zeigt eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2025, dass bereits ein Drittel der Bundesbürger mindestens einmal pro Woche im Internet einkauft.
Dabei steuern viele Nutzer nicht nur bekannte Shop-Plattformen an. Auch Unternehmenswebsites sind eine beliebte Anlaufstelle, um nach Waren und Dienstleistungen Ausschau zu halten.
Ob die Internetseite eines Startups dabei zum „Kundenmagneten“ wird, hängt stark von ihrer Ausarbeitung und dem damit einhergehenden Design ab. Folgende Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle:
- Das Designkonzept der Website sollte nicht nur durchdacht sein. Es muss ebenfalls zum gesamten Markenauftritt passen. Bevor es also an die Seitengestaltung geht, müssen Startups ein Corporate Design aufbauen. Das ist insbesondere darum wichtig, weil spätere Anpassungen und Umgestaltungen einer Internetseite potenzielle Kunden abschrecken können.
- Im visuellen Erscheinungsbild der eigenen Website müssen sowohl die Markenwerte als auch die Markenidentität wiedererkennbar ein. Sinnvoll ist es daher, das eigene Unternehmen ausführlich – aber keinesfalls ausschweifend – auf der Internetseite vorzustellen. Dadurch finden potenzielle Kunden schnell heraus, warum sie hier und nicht bei der Konkurrenz einkaufen sollten.
- Eine Unternehmenswebsite sollte jedem Besucher einen Überblick über sämtliche Produkte und Dienstleistungen des Startups geben können. Denn bleiben beim Launch der Seite Fragen offen, hinterlässt das bei potenziellen Kunden einen negativen Eindruck. Gleiches geschieht, wenn eine Vielzahl von Produkten und Services noch nicht verfügbar sind.
Kurz gesagt: Bevor ein Startup mit der eigenen Website an die Öffentlichkeit gehen kann, müssen Corporate Design, Inhalt und Servicepalette in sprichwörtlich trockenen Tüchern sein.
Was kann zusätzlich in eine Website integriert werden?
Um eine Internetseite für Besucher so attraktiv wie möglich zu gestalten, reichen viele Informationen und ein übersichtlicher Aufbau heutzutage nicht mehr aus.
Es ist ebenfalls entscheidend, visuelle Aufhänger wie Image- und Produktbilder zu integrieren. Als interaktive Elemente auf der Website eignen sich zudem:
- anklickbare Firmen- und Produktvideos
- Hover-Effekte
- Tabs und Akkordeons, um Inhalte ein- und auszublenden
Haben sich Startups bereits weitere Kommunikationskanäle aufgebaut – etwa Auftritte in den sozialen Medien – kann und sollte die Website auch auf diese verlinken.
