
Wer im Herbst nach München zur Bits & Pretzels reist, läuft Ende September dem halben europäischen Startup-Ökosystem in die Arme. Das Founders Festival findet vom 28. bis 30. September 2026 im ICM statt und versammelt rund 7.500 Gründer, Investoren und Branchenvertreter unter einem Dach. Wer dort steht, hat im besten Fall drei Tage, um sich zu zeigen. Dazu gehört in der Praxis längst nicht nur der Pitch oder die LinkedIn-Folge nach dem Event. Es gehört auch das kleine Ding, das ein Investor abends mit auf das Hotelzimmer nimmt.
Was Gründer am Stand wirklich verteilen
Founder-Swag bei einem Demo Day ist kein Marketing-Beiwerk. Es ist die kleinste Form, in der eine Marke nach dem ersten Gespräch im Kopf bleibt. Praktisch heißt das. Kugelschreiber gehen mit, weil jemand sie wirklich benutzt. Stoffbeutel landen in der Hand, weil der Tag lang wird und niemand drei Flyer in die Jackentasche stecken will. Kaffeebecher tauchen bei längeren Investoren-Gesprächen am Folgetag auf. Die Auflagen liegen bei jungen Startups meist zwischen 100 und 500 Stück, nicht bei den 5.000, die ein Konzern auf einer Industriemesse verteilt. Genau in dieser Bandbreite entscheidet sich, ob ein Druckpartner zum Setup passt.
Bambus, Stoff, Keramik. Warum Material zur Story gehört
Bei einem Pre-Seed-Pitch hört der Investor in zwei Minuten, was das Produkt anders macht. Was er in die Hand bekommt, sollte zu dieser Geschichte passen. Climate-Tech-Gründer greifen zu Bambus-Kugelschreibern und Stoffbeuteln aus Bio-Baumwolle, weil das Material den Pitch fortsetzt, ohne dass darüber geredet werden muss. FinTech-Teams setzen häufiger auf Keramik-Tassen oder Notizbücher mit klarem, ruhigem Logo. SaaS-Startups bleiben gern bei einem hochwertigen Kugelschreiber plus Aufkleber-Set. Wichtig ist die Konsistenz mit dem Außenauftritt. Wer auf der Website Nachhaltigkeit als Kernwert nennt und am Stand Plastikstifte verteilt, verliert das Argument in der Sekunde, in der die Investorin den Stift in die Hand nimmt.
Kleine Stückzahlen, kurze Lieferzeit, eine vernünftige Quelle
Der praktische Engpass für Gründer ist selten das Design, sondern die Lieferung. Eine Pitch-Einladung kommt vier Wochen vor dem Demo Day, das Logo wird zwei Wochen vorher final, gedruckt werden soll am liebsten letzte Woche. Klassische Großhändler arbeiten mit Mindestabnahmen, die für ein Startup mit 200 Standbesuchern keinen Sinn ergeben. Online-Druckplattformen mit Print-on-Demand sind in dieser Realität deutlich praktischer. Ein Anbieter wie Helloprint druckt Werbeartikel mit Logo ab niedrigen Stückzahlen und liefert innerhalb weniger Werktage.
Helloprint ist B Corp zertifiziert, arbeitet mit über 200 Druckpartnern in 32 Ländern und hat die Drukzo-Marke Ende 2025 endgültig auf Helloprint umgestellt. Das Modell ist asset-light, das heißt der Druck läuft beim regionalen Partner, nicht in einer zentralen Halle. Für einen Gründer in München bedeutet das eine kurze Strecke zwischen Bestellung und Stand.
