Im Jahre 2026 ist eine Sportmarke oder ein Sportverein mehr als nur ein Vereinsheim mit Kaffee und Kuchen am Sonntag. Es handelt sich um gewaltige Geschäftsriesen, die im Jahr Milliarden an Umsatz generieren können. Deswegen müssen gerade Sportmarken auch mit der Zeit gehen und sich alle Werkzeuge des modernen Business-Koffers zunutze machen. Und da kommt man in der heutigen Zeit um das Thema KI einfach nicht mehr herum.
Marke ist nicht gleich Marke
Mit dem Sport verbundene Marken gibt es viele. Dazu gehören zum Beispiel auch Sportwetten Anbieter oder die Verkäufer von Eintrittskarten. Aber auch die großen Sportvereine sind Marken im besten Sinne. Sie vereinen die Kunden und Fans unter einer gemeinsamen Ästhetik, die eng mit einem ganz bestimmten Lebensgefühl und oftmals sogar mit einer Weltsicht verbunden ist. Da ist es für die Betreiber natürlich sehr wichtig, das Maximum an Daten zur Verfügung zu haben, um eine möglichst solide Entscheidung zu treffen. Und für das Sammeln der Daten gibt es heute mehr Möglichkeiten als jemals zuvor. Die digitalen Werkzeuge sind für einen modernen Betrieb ein absolutes Muss.
Der Kunde ist besser bekannt
Ganz wichtig ist eine gute Kenntnis über den eigenen Kunden. Denn man muss letztlich wissen, an wen man verkauft. Und ja, auch Sportvereine verkaufen. Hier geht es um Tickets, um Merchandise und im weitesten Sinne auch um das Dasein als Fan. Schließlich muss das Erlebnis des Fans zum eigenen Selbstverständnis passen. Einen Fan von St. Pauli kann man nicht genauso behandeln wie einen Fan des FC Bayern. Und er würde das auch gar nicht wollen. Schließlich ist er Fan des Vereins, der seinem Lebensgefühl am meisten entspricht. All diese Dinge muss der Verein wissen, um die passenden Produkte anzubieten.
Hier hilft die Künstliche Intelligenz
Sowas geschieht heutzutage vielfach über die Künstliche Intelligenz. Wenn es um das strategische Planen geht, sind die KI Modelle im Moment noch nicht auf der Höhe. Falls es aber um das Sammeln und Gruppieren von Informationen geht, hat man kaum ein besseres Werkzeug parat. Denn als Aggregatoren sind gerade LLMs ein besonders wichtiges Werkzeug geworden. Eine KI kann im Handumdrehen die vorhandenen Daten aller Fans einsehen und dann gewisse Muster erkennen. So erkennt man schnell einen Alterstrend und kann das eigene Angebot dann gezielt darauf abstimmen. Auch Ein- und Austrittszahlen sind ein wichtiger Pfeiler in der Datenlandschaft, mit der die KI dann eine Entwicklung für die Zukunft voraussagen kann.
Mitgliedskarte oder Chip?
Auch das Mitgliedsein selbst hat sich heute deutlich verändert. Was früher noch über das Vereinsheft und die Mitgliedskarte lief, funktioniert heute über das Kundenkonto und den Newsletter. Während modernere Mitgliedskarten bereits einen Chip hatten, ist bei vielen Vereinen die Mitgliedschaft inzwischen auf das Smartphone gewandert. Das macht es dann für die Vereine wiederum einfacher, die Daten zu sehen, auszuwerten und zu nutzen. Und für die Fans bedeutet das mehr, spezifischere und attraktivere Angebote, da sich sowohl der Verein als auch die KI auf die Vorlieben und Geschmäcker selbst des Individuums einstellen können.
Ein neues Verständnis von Marken
Wie man sieht, sind Marken inzwischen mehr als nur ein Symbol auf einer Flagge. Es handelt sich um weitreichende Konzerne, die das Leben der Mitglieder und Fans auf vielfältige Weise bereichern. Dabei verstehen sich viele Marken nicht mehr nur als Sportvereine oder Sportartikelhersteller. Das eigene Selbstverständnis weist die Marken als ein Dienstleister aus, der neben dem Kernprodukt auch eine ganze Reihe von weiterführenden Services und Produkten zur Verfügung stellt. So werden viele Sportmarken im Kleinen auch zu einem Reiseanbieter oder einem Modehaus. Selbst im Bereich der Konsumentenelektronik etablieren sich Marken oft und erfolgreich.
Was die Zukunft bringt
Dieser Trend wird sich in der nahen Zukunft sicherlich fortsetzen. Marken vernetzen sich immer mehr und sind dem Kunden rund um die Uhr, mobil oder stationär, eigentlich immer verfügbar. Die Herausforderung für die Marken ist, diese konstante Verfügbarkeit auch mit attraktiven und bedeutungsvollen Inhalten zu bespielen. Denn schließlich nutzt das vertiefte Wissen um den eigenen Fan und eine breite Verfügbarkeit wenig, wenn man dann nichts Interessantes zu bieten hat. Aber auch hier können technische Hilfsmittel unterstützen und beim Erstellen von Sendeplänen und Produktketten behilflich sein. All das bietet die Chance, den Kunden oder das Mitglied noch enger an die Marke oder an den Verein zu binden.
